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 VC 10
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VC 10

Sie hätte zu einem Wettbewerber der Boeing 707 werden können: Die VC 10 von Vickers brachte mit ihrer sauberen Konstruktion die besten Voraussetzungen mit. Allein, es fehlten ihr die unabdingbaren günstigen Betriebskosten. So blieb es bei nur 55 hergestellten Exemplaren.

Die BOAC forderte 1957 ein Langstreckenflugzeug, das hohe Nutzlast auf ihren Commonwealth- Strecken befördern könne. Vickers entwickelte daraufhin die VC10. Der Entwurf zeichnete sich durch einen großräumigen Rumpf aus, in dem 6 Sitze je Reihe gestellt werden konnten. In der Vickers fanden zwischen 115 und 139 Passagiere Platz.

Bemerkenswert war die Anordnung der vier Triebwerke am Heck. Dies erlaubte einen effizient gepfeilten Tragflügel, dessen Aerodynamik nicht durch Triebwerksgondeln gestört wurde. Auch das gepfeilte T-Leitwerk blieb vom Düsenstrahl unbeeinträchtigt.

Vickers hatte seine VC 10 für die hochgelegenen Flughäfen in heißen Klimazonen mit relativ kurzen Betriebspisten ausgelegt, die BOAC ansteuerte. Verbunden mit der Langenstrecken-Konfiguration wurde das Modell dadurch bedauerlicher Weise für einen verbreiteten Einsatz unwirtschaftlich. (Die überaus erfolgreiche, ebenfalls 1964 in Dienst gestellte 727 von Boeing - in ihrer gesamten Charakteristik der VC 10 nicht unähnlich - war für Kurz- und Mittelstrecken ausgelegt.)

Im Juni 1962 startete die VC 10 zum Erstflug. Im April 1964 begann BOAC mit dem Liniendienst.

(zuletzt bearbeitet am 30. Oktober 1999)

 

Vickers VC 10

Zu hohe Betriebskosten verhindern den kommerziellen Erfolg der VC 10.                                       Foto: P. Frei

Vickers VC 10

Die außergewöhnliche Anordnung der vier Triebwerke am Heck erlaubt eine aerodynamisch saubere Konstruktion der Tragflächen.               Foto: M. Groihs

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