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Lanze, Drache, Donnerschlag, Greif: Das sind die martialischen Bezeichnungen (Lansen, Draken, Viggen, Gripen), die man gewöhnlich mit dem Flugzeug-Hersteller Saab in Verbindung bringt. Tatsächlich sind die Ausflüge der mutigen Schweden in die Zivilluftfahrt bisher ohne Fortune geblieben.

Gegründet wurde die “Svenska Aeroplan AB” (Saab) 1937, um die schwedische Luftwaffe mit heimischen Produkten auszurüsten. Das gelang den technisch versierten Ingenieuren rasch. Nach dem Weltkrieg suchte das Unternehmen mit der  Saab 90 (Zivilflugzeug) und dem Saab 92 (Automobil) ein zweites Standbein. Die Saab 90 Scandia floppte und die Automobilgeschäft ließ sich freundlich an. So konzentrierte sich Saab bis in die 80er Jahre hinein auf Militärflugzeuge und Automobile.

Dann aber schien der richtige Zeitpunkt gekommen, um doch noch in die Zivilluftfahrt einzusteigen. Mit dem Regionalflugzeug Saab 340 zeigten die Schweden auch eine glückliche Hand. Doch schon mit der vergrößerten und aufwendigeren Saab 2000 mußten die Schweden einen weiteren Flop hinnehmen. 1997 zogen sie eine bittere Konsequenz: Saab entschied, die zivilen Flugzeugprogramme einzustellen. Crossair, in den vergangenen Jahrzehnten Saab-Entwicklungspartner und Erstkunde hat sich daher auch schon neu orientiert: die Schweizer kaufen jetzt bei Embraer.

(zuletzt bearbeitet am 9. Juli 2000)

Saab 2000

In der zivilen Luftfahrt fehlt Saab die Fortune: auch der technisch wegweisenden Saab 2000 gelingt der Durchbruch nicht.                             Foto: K. Andreassen

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(09/07/00)

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