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 Electra 10 / 14
 Constellation
 Electra
 Tristar
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Lockheed ist ein Flugzeughersteller mit großer Vergangenheit, der allerdings immer der militärischen Luftfahrt die oberste Priorität eingeräumt hat. So blieb Lockheed der Durchbruch in der Zivilluftfahrt auch schließlich versagt.

Die Constellation zählte in den 50er Jahren zu den wichtigen und markanten Flugzeugen. Mit der Electra, die von Turboprops getrieben wurde, eröffnete Lockheed zwar formal das Jetzeitalter in den Vereinigten Staaten. Tatsächlich aber verschlief Lockheed die Entwicklung zum Düsenflugzeug und die beiden amerikanischen Wettbewerber Boeing und Douglas zogen weit davon.

Als Lockheed mit der Tristar verlorenes Terrain wieder gut machen wollte, wurde der Hersteller von finanziellen Krisen und dann nachhaltig vom Ölpreisschock gebremst. So gab Lockheed 1981 bekannt, sich aus der zivilen Luftfahrt zurückzuziehen.

In gewisser Weise rächte sich damit auch die Unternehmenspolitik, immer nur einen gängigen Flugzeugtyp, nie aber eine ganze Flugzeugfamilie zu entwicklen.

Am Beginn der Firmengeschichte stehen die Brüder Allan und Malcolm Loughhead, die 1913 ihren ersten Flieger über die San Franciso Bay kreisen ließen. Um den Produkten besser zu entsprechen, wurde der Firmenname bald etwas martialischer geschrieben...

Im Zuge der Konszentration der amerikanischen Militärindustrie fusionierte Lockheed 1995 mit Martin Marietta.

(zuletzt bearbeitet am 26. Dezember 1999)

Lockheed Super Constellation L-1049

Das doppelte Heckleitwerk war aufgrund von Aerodynamic-Tests in den 30er Jahren entstanden und war dann zum Lockheed Markenzeichen geworden.                                   Foto: Lufthansa

Lockheed

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