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Junkers F 13

Eine Revolution - anders kann man die Bedeutung der Junkers F 13 im Jahre 1919 nicht beschreiben. Sie war das erste zivile Ganzstahlflugzeug und auch das erste Flugzeug, das überhaupt als Zivilflugzeug entwickelt worden war. Kein Wunder, daß sich Interesse und Bestellungen bei Junkers häuften. Dies alles ereignete sich im übrigen in einer Zeit, in der es Deutschland durch die Regelungen des Versailler Friedensvertrages verboten war, Flugzeuge herzustellen - ja selbst, sie zu nutzen.

Die F13 bot insgesamt 6 Personen Platz - zwei Piloten und vier Passagieren. Sie startete am 25. Juni 1919 zum Jungfernflug und definierte damit für über ein Jahrzehnt das Konstruktionslayout des modernen Zivilflugzeugs.

Die ersten F13 verkaufte Junkers übrigens ausgerechnet in die Vereinigten Staaten und dann durfte oder mußte das Unternehmen insgesamt 18 Stück der  F 13 als Reparationsleistung an die ehemaligen Kriegsgegner liefern. Damit überlebte Junkers bis ins Jahr 1922, in dem die Versailler Flugauflagen erleichtert wurden.

So konnten bis Produktionsende 1932 insgesamt noch 94 Maschinen an Deutsche Airlines ausgeliefert worden, rund die Hälfte davon an die Luft-Hansa. Insgesamt stellte Junkers 322 Exemplare in über 60 Varianten seines revolutionären Flugzeugs her.

(zuletzt bearbeitet am 4. Januar 2000)

 

Junkers F 13

Dei F13 behauptet sich auf allen Exportmärkten - hier 1928 auf einem “Flughafen” in Portugal im Einsatz für die portugisische Gesellschaft SAP.        Foto: CNCDP

Junkers F 13

Junkers baut die F 13 in insgesamt 60 Versionen - darunter auch zahlreiche Ausführungen als Wasserflugzeug.                                Foto: DASA

F 13

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