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Prüfen und sicherer fliegen

1. Bei der Reiseplanung

Airlines:
Die großen und die bekannten europäischen und nordamerikanischen Airlines, die Kooperationspartner aus den internationalen Allianzen (v.a. Star Alliance und One World) sowie die aus der Fernsehwerbung bekannten Ferienflieger versprechen das beste Sicherheitsniveau.
Start-up-Unternehmen drücken bisweilen die Preise. Dabei sollte sie aber nicht an der Sicherheit gespart haben. Unbekannte Airlines lassen sich diskret anhand von Unfallstatistiken überprüfen.

Unfälle:
Die Statistik kann gute Hinweise geben. Manche Airlines verlieren alle zwei Jahre ein Flugzeug. Das ist dann kein Zufall mehr. Unfälle, die auf unzureichende Wartung zurückzuführen sind, sprechen gegen die Airline.

Flottenalter:
Je älter die Flugzeuge, desto grösser die Risiken. Meiden Sie alte Flugzeuge und finanzschwache Airlines mit uralten Maschinen.

Zahl der Flugzeuge:
Eine grosse Gesellschaft kann schneller eine Ersatzmaschine bereitstellen. Grösse sagt normalerweise auch etwas über wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.

Flugzeugtyp:
Moderne Jets und Turboprops aus westlicher Produktion weisen den gleichen Sicherheitsstandard auf. Die Behörden sorgen für die Einhaltung derselben strengen Standards. Flugzeuge osteuropäischen Baumusters stehen in ihrer Zuverlässigkeit möglicherweise zurück. Zudem verweigern die Ost-Behörden Angaben zur Sicherheitsstatistik.

Instrumente:
Moderne Ausstattung nützt viel: Warngeräte vor Zusammenstößen, Windscherung oder Hindernissen sind marktgängig. Wählen Sie eine Airline, der sie die Investition in die mitunter teure Technik zutrauen.

Piloten:
Sie sind entscheidend für einen gelungenen Flug. Leider kann der Passagier nicht die Ausbildung der Piloten prüfen. Generell sind die amerikainschen und westeuropäischen Piloten von Airlines und Chartergesellschaften gut ausgebildet. Die Schulung der osteuropäischen Piloten ist eher noch ein wenig strenger verlaufen. Erfreulich: dem Flugkapitän treten zunehmend auch weibliche Kapitäne zur Seite.

Zwischenlandung:
Wählen Sie Flugrouten mit wenig Zwischenstopps. Start und Landung sind die gefährlichsten Phasen des Fluges.

2. Bei Antritt der Reise

Wartung:
Den technischen Zustand kann der Passagier schlecht prüfen - dafür sind die Behörden da. Erfahrene Fluggäste schließen vom Zustand der Kabine auf den allgemeinen Wartungszustand des Flugzeugs.

Sitzplatz:
Es gibt keine ideale Sitzposition im Flugzeug. Der gesunde Menschenverstand bevorzugt die Pätze in der Nähe der Gänge und Ausstiege. Welcher Ausgang der beste ist, entscheidet sich aber erst nach dem Crash.
Für abergläubige Passagiere überspringen übrigens viele Airlines bei der Zählung die 13. Stuhlreihe.

Sicherheitsausrüstung:
Sind die Anschnallgute in Ordnung? Gibt es eine Schwimmweste? Fragen Sie das Begleitpersonal nach dem Ausrüstung für medizinische Notfälle.

Wetter:
Aller Technik zum Trotz sind extreme Wettersituation immer noch eine besondere Herausforderung für die Fliegerei. Heute starten die Airlines auch dann noch, wenn die Vögel schon am Boden bleiben. Wenn Sie lieber auf Nummer sicher gehen wollen: planen Sie um.

Kleidung:
Viele Fluggäste verletzen sich beim Ausstieg über Notrutschen, weil sie im Flieger die gleiche Freizeitkleidung wie am Strand tragen. Feste Textilien sind besser. Meiden Sie hohe Schuhabsätze.

3. Während des Fluges

Anschnallen:
Behalten Sie die Gurte möglichst den ganzen Flug über an, auch “wenn die Anschnallzeichen über Ihnen erloschen sind.” So sitzen sie auch bei unvorhergesehenen Turbulenzen sicher.

Ansage:
Legen Sie bei der Sicherheitsinstruktion kurz die Zeitung beiseite. Orientieren Sie sich, wo Notausgänge und Fluchtwege sind.

Alkohol:
Trinken Sie nicht zu viel. Der Luftdruck in einem Flugzeug ist niedriger, daher wirkt Alkohol schneller. Bei einem Notfall könnten Sie Ihre fünf Sinne gebrauchen.

Notfall:
Behalten Sie einen kühlen Kopf und folgen Sie den Anweisungen der Crew. Setzen Sie bei einem Druckverlust sofort die Sauerstoffmaske aus, die aus der Decke fällt. Kümmern Sie sich dann um andere, die Hilfe benötigen.

(zuletzt bearbeitet am 9. März 2001)

 

 
 

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