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307 Stratoliner

Seinen Reisegästen offerierte der Stratoliner ein komplett neues Fluggefühl: die Luft wurde auch in den geflogenen Höhen gar nicht dünner und die damit verbundenen Nebenerscheinungen - wie Atemnot und Schwindelgefühl - blieben aus. Der Druckausgleich, den Boeing mit der 307 in die Zivilluftfahrt einführte, machte es möglich. Damit war ein weiterer entscheidender Schritt zur zivilen Luftfahrt als Standardverkehrssystem getan.

Ein weiterer positiver Effekt war, daß mit der Druckkabine Flughöhen erreichbar waren, die über den Wetterzonen lagen. Die 307 flog in Höhen bis 26.200 Fuß. Damit wurde der Flug deutlich ruhiger und komfortabler.

Mit der gesteigerten Ausstattung wurde aber auch die Bedienung komplizierter. Die 307 verlangte als erste Maschine einen Flugingenieur in der Crew.

Der Erstflug des Startoliners erfolgte am 31. Dezember 1938; der Linienflug begann 1940. Dann aber unterbrach der Weltkrieg eine mögliche große Karriere des Stratoliners. Nur 10 Maschinen wurden gebaut.

(zuletzt bearbeitet am 30. Juli 1999 / L 160100)

 

Boeing 307 Stratoliner

Der Stratoliner ist das erste Passagierflugzeug mit Überdruckkabine. Der Weltkrieg verhindert eine größere Verbreitung der 307.                                   Foto: TWA

Boeing 307 Stratoliner

Der Druckausgleich erlaubt es, erstmals Flughöhen von 20.000 Fuß zu erreichen - und damit über der Wetterzone zu fliegen.     Foto: Jesse Davidson Archives

307 Stratoliner

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